Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Anfang Mai 2018 habe ich im Rahmen eines Kunstspaziergangs das Museum Ägyptischer Kunst, kurz SMÄK, in München besucht.
Dieses Museum im Kunstareal in der Maxvorstadt ist kleiner als das Berliner Ägyptische Museum, aber die Präsentation ist auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung ist in verschiedenste Sub-Bereiche unterteilt, nicht chronologisch, sondern mehr Themenbezogen. Die Objekte sind sehr gut ausgestellt und geschmacklich arrangiert.

Als würde man wie im Tal der Könige in eine Grabkammer hinabsteigen, geht es nach dem Eingang des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst in München über eine breite Freitreppe hinab in eine Unterwelt. Die Ausstellungsräume liegen vollständig unterirdisch – dennoch werden die bis zu 7000 Jahre alten Exponate von Tageslicht beleuchtet! Ein versenktes Glasatrium macht es möglich.

Exponate aus allen Epochen des Alten Ägypten

darunter Würfel- und Steh-Schreitfiguren, Pharaonen wie Echnaton mit Nofretete und den Töchtern, Götter, Mumiensärge – bis in die koptische (christliche) Zeit, sowie einige Ausstellungsstücke aus benachbarten Kulturen in Nubien, Assyrien und Babylonien werden gezeigt.

Skulpturen aus der Spätzeit, Skulpturen aus der ptolemäischen und römischen Epoche darunter eine Osiris Bronzegruppe, ein Statuentorso (um 350 v.Chr), der Granitkopf eines Seleukidenherrschers und der Goldschatz der Königin Amani-schaheto sowie ein Torso des Antinous aus römischer Zeit ergänzen die Ausstellung.

Einen Multimedia-Guide mit Touchpad in die Hand, der wie ein Navigationsgerät funktioniert, und schon konnte ich mein Wissen an Medienstationen erweitern. Ein Besuch dieses Museums lohnt.
Im Folgenden stelle ich einige Räume des Museum Ägyptischer Kunst und einige Highlights der Sammlung in Bildern vor. Viel Spaß 🙂

Wer mehr erfahren will, folge dem Link auf die offizielle Website: Staatliche Museum Ägyptischer Kunst

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Raum Kunst & Form

Raum Kunst & Form

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Die dreidimensionale Darstellung, die Rundplastik, bildet im Alten Ägypten das vornehmste Medium künstlerischen Schaffens. Die Götterbilder in den Tempeln und die Kultbilder der Verstorbenen im Grab sind Statuen, in denen das Wesen der Dargestellten auf ewig greifbar bleibt.

Raum Kunst & Zeit

Raum Kunst & Zeit

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Mit der Entstehung des ägyptischen Staates beginnt in der Reichseinigungszeit (um 300 v. Chr.) auch die Herausbildung der charakteristischen Merkmale der ägyptischen Kunst in Skulptur und Relief.

Raum Pharao

Raum Pharao

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Rolle und Bedeutung des Pharao als Herrscher, Bewahrer der Gerechtigkeit, Vermittler zwischen den Göttern und den Menschen, sowie als oberster Bauherr des Landes.

Raum Jenseitsglaube

Raum Jenseitsglaube

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Aus ethischen Gründen werden keine Mumien gezeigt: "Der Umgang mit Mumien muss sich an der Haltung der alten Ägypter zu den Verstorbenen orientieren", steht an einer Vitrine. Es sind daher zwar Sarkophage zu sehen, aber der Leichnam selbst bleibt unsichtbar.

Raum Religion

Raum Religion

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Die ägyptische Religion kennt keine endgültige Definition des Göttlichen und setzt an die Stelle einer dogmatischen Festlegung eine stetige Suche, die sich in Bild- und Textdokumenten über mehr als drei Jahrtausende verfolgen lässt.

Raum Nach den Pharaonen

Raum Nach den Pharaonen

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Die Kulte ägyptischer Götter und die Sitte der Mumifizierung sind weit über die Zeit der Pharaonen hinaus von der griechischen und römischen Bevölkerung Ägyptens aufgegriffen und bis weit in das erste Jahrtausend hinein fortgeführt worden.

Raum Kunsthandwerk

Raum Kunsthandwerk

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Schon in der vorgeschichtlichen Zeit, dem 4. Jahrtausend v. Chr., werden formvollendete Gefäße in verschiedenen Hartgesteinen gefertigt, kleinste Perlen aus Halbedelsteinen gebohrt oder kunstvolle Schnitzereien aus Elfenbein geschaffen.

Raum Nubien und Sudan

Raum Nubien und Sudan

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Es waren die Goldvorkommen der nubischen Wüste, die das Land für den großen Nachbarn im Norden so interessant machten; vermutlich leitet sich sein Name vom altägyptischen nub = Gold ab. Vielfältig sind die afrikanischen Einflüsse, die sich vor allem in der Frühphase Altägyptens aufspüren lassen

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