Darwineum - Evolutionsausstellung

Darwins Evolutionstheorie

Foyer

Erlebt in sieben Kojen, wie die Erde und das Leben auf ihr entstanden

Darwineum - Evolutionsausstellung

Aus einer Zelle geboren

Koje 1:

Vor etwa 3,8 Milliarden Jahren begann das Einmalige: Leben entstand.

Darwineum - Evolutionsausstellung

Erfolgsmodell Säuger

Koje 2:

Als die Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren ausstarben, kam ihre große Zeit.

Darwineum - Evolutionsausstellung

Wasserstädte der Urzeit

Koje 4:

Korallen, auch Blumentiere genannt, Schwämme und Moostierchen eroberten die Meere und gelten als Wiege der Evolution.

Darwineum - Evolutionsausstellung

Leben erobert Land

Koje 5:

Die klimatischen Bedingungen, die im Devon herrschten, waren vor allem von warmen, sogar tropischen bis trockenen und heißen Temperaturen geprägt

Darwineum - Evolutionsausstellung

Riesenechsen und Minisäuger

Koje 6:

Die Dinosaurierwelt bot durchaus mehr als behäbige Dickwänste, die durch Farn- und Ginkgowald stampften

Darwineum - Evolutionsausstellung

Co-Evolution

Koje 7:

Vermutlich ging es eher zufällig los: Pflanzen hatten Blüten entwickelt und deren Duft lockte Insekten an, die in den Blüten Schutz fanden und den Nektar tranken.

Darwineum - Evolutionsausstellung

Erfolgsmodell Säuger

Koje 8:

Als die Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren ausstarben, kam ihre große Zeit.

Von der Urzelle zum heutigen Menschen

Das Darwineum im Zoo Rostock bietet einen Lebensraum für 150 interessante Tierarten. Hier wird man von Galapagos-Riesenschildkröten gleich am Eingang empfangen, erlebt Schlammspringer, Quallen, Axolotl & mehr. Die 4.000 Quadratmeter große Tropenhalle, das Herzstück des Darwineums, gehört den Gorillas, Orang-Utans, Gibbons, Zwergseidenäffchen und Faultieren. Tropische Bepflanzung vervollständigt das naturnahe Ökosystem.

Das Darwineum, benannt nach dem Begründer der Evolutionstheorie Charles Darwin, bietet eine einzigartige Kombination aus einer lebendigen zoologischen Sammlung und musealen Ausstellung.

Erlebt in insgesamt acht Kojen, wie die Erde und das Leben auf ihr entstanden, wie sich aus simplen Einzellern vielfältige Lebewesen, auch der Mensch, entwickelten und wie durch Katastrophen zum Teil mehr als 90 Prozent aller Lebewesen auf dem Planeten zum Opfer fielen. Vertieft mit spannenden Exponaten und Tieren diese Informationen und folgt zum Beispiel im Foyer Darwins Evolutionstheorie.

Alle Fotos © Janka Heißinger – Beschreibung der Exponate und Texte übernommen den Hinweistafeln der Ausstellung.

Wie die Arten entstehen

Ein Kernpunkt von Darwins Theorie ist die natürliche Auslese. Hiernach gibt es in einer Generation eine Vielzahl von Individuen mit verschiedenen Merkmalen. Diejenigen, die sich am besten auf die jeweilige Umwelt einstellen, sind am erfolgreichsten. Sie vererben ihre Gene an die Nachkommen, die ebenfalls vorteilhafte Eigenschaften weitergeben. So stellen sich Pflanzen und Tiere mit der Zeit auf Veränderungen in der Natur oder unterschiedliche Bedingungen an verschiedener Orten ein.
Alles dies hat Darwin in fünf unabhängigen Einzelaussagen gefasst – die Grundlage der modernen Evolutionsbiologie.

Koje 1: Aus einer Zelle geboren

Vor etwa 3,8 Milliarden Jahren begann das Einmalige: Leben entstand. In Gegenwart von Wasser und unter Einfluß von Energie, bildeten sich aus anorganischen Molekülen erste Kohlenwasserstoffe, die einfachste Gruppe organischer Verbindungen und die Ausgangsstoffe für spätere Lebewesen.

Koje 2: Ozean der Wundertiere

Vor etwa 540 Millionen Jahren begann eine Ära der Erdgeschichte, das Kambrium. Es dauerte etwa zwischen sechzig und siebzig Millionen Jahre und war von einer großen Artenvielfalt gekennzeichnet.

Koje 4: Wasserstädte der Urzeit

Korallen, auch Blumentiere genannt, Schwämme und Moostierchen eroberten die Meere und gelten als Wiege der Evolution.

Koje 5: Leben erobert Land

Erdgeschichte: Devon – vor 416 – 359 Mio. Jahren.
Die klimatischen Bedingungen, die im Devon herrschten, waren vor allem von warmen, sogar tropischen bis trockenen und heißen Temperaturen geprägt und es breiteten sich Landpflanzen aus und es entstehen riesige Sumpfwälder.

Koje 6: Riesenechsen und Minisäuger

Erdgeschichte: Trias – Jura, 251 – 145 Mio. Jahre.
Die Dinosaurierwelt bot durchaus mehr als behäbige Dickwänste, die durch Farn- und Ginkgowald stampften. Tatsächlich waren die „schrecklichen Echsen“ höchst unterschiedlich.

Koje 7: Co-Evolution

Vermutlich ging es eher zufällig los: Pflanzen hatten Blüten entwickelt und deren Duft lockte Insekten an, die in den Blüten Schutz fanden und den Nektar tranken.

Koje 8: Erfolgsmodell Säuger

Ihr Ursprung reicht weit ins Erdmittelalter zurück. Als die Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren ausstarben, kam ihre große Zeit.
Säugetier-Merkmale wie ein Fell, daß sie vor Kälte schützte, eine konstant hohe Körpertemperatur, die Ernährung (Säugen) der Jungen mit einem Hautdrüsensekret (Milchdrüsen) der Mutter (Milch) , ein großes Gehirns oder scharfe Sinne waren herausragende Kennzeichen.

Die Brigantine H.M.S. BEAGLE

Klein, wendig und gerüstet für die Küstenvermessung. Mit fast 28 m Länge war die Beagle ein eher kurzes Schiff – aber ideal, um in engen Küstengewässern weltweit flexibel zu navigieren. Weniger günstig war dagegen der Platz für die Besatzung. Auf den wenigen Metern drängten sich über 70 Mann.

Galapagos-Riesenschildkröte

Sie lebt auf dem Galapagos-Archipel. Dort haben sich zwei Formen mit unterschiedlich geformten Panzer ausgebildet. Sie ernähren sich überwiegend von pflanzlicher Kost und können über 100 Jahre alt werden.